Klassischer Germgugelhupf

Klassischer Germgugelhupf

Geschrieben vonMatthias Friedl am01.05.2017

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Zutaten

  • 500g Mehl glatt (Type 700)
  • 90g Zucker
  • 10g Vanillezucker
  • 100g Butter (Raumtemperatur)
  • 250 ml Milch (Raumtemperatur)
  • 30g Rosinen
  • 20g frischer Germ (1/2 Würfel)
  • 5g Salz
  • 1 Eidotter
  • 1 Ei
  • 2 EL Rum Schale einer halben Zitrone
  • Außerdem: Butter für die Form

Klassischer Germgugelhupf Zubereitung

  1. 100 ml Milch auf 100 °C erhitzen, mit 100 g Mehl mischen und kurz durchkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Teig im Kühlschrank ca. Eine Stunde abkühlen lassen, er sollte sich nicht mehr warm anfühlen.
  2. Die Rosinen mit kochendem Wasser übergießen, so quellen sie schneller, und einweichen lassen.
  3. Wenn der Vorteig (Yukone) abgekühlt ist, den Germ in den restlichen 150 ml Milch auflösen. Den Vorteig und die restlichen Zutaten, bis auf die Rosinen, zur Milch geben und in der Küchenmaschine mit dem Knethaken 10 Minuten auf langsamer Stufe zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen bis er sich verdoppelt hat (etwa 45 Minuten).
  5. Um eine besonders feine Porung zu erhalten den Teig einmal zusammenkneten und erneut 30 Minuten aufgehen lassen.
  6. Den Teig einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und die Rosinen darauf verteilen. Das ganze zu einer Rolle formen und in fünf gleiche Teile schneiden.
  7. Die einzelnen Teile an den Schnittflächen verschließen, zu Kugeln formen und aufpassen, dass keine Rosinen aus dem Teig herausragen. Dadurch verteilen sich die Rosinen gleichmäßig im Teig und wir verhindern, dass Rosinen am Rand später beim Backen verbrennen.
  8. Die Gugelhupfform gut mit Butter ausstreichen und die fünf Kugeln ringförmig in die Form legen. Die Form mit Frischhaltefolie zudecken und den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn der Teig aufgeht, verbinden sich die Kugeln wieder zu einem schönen Kuchen der überall gleich hoch wird.
  9. Am nächsten Tag das Backrohr auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Form direkt aus dem Kühlschrank auf unterster Schiene etwa 50 Minuten backen. Sollte die Oberseite zu stark bräunen einfach die Form mit etwas Alufolie abdecken. Wer es ganz genau nehmen will, kann mit einem Thermometer die Kerntemperatur des Kuchens messen, bei 93 °C ist er perfekt.
  10. Den Kuchen aus der Form stürzen, kurz abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Rezeptgeheimnis

Yukone, eine japanische Backtechnik bei der ein Teil des Mehls mit heißer Flüssigkeit verkleistert wird hält den Kuchen unglaublich lange saftig. Auch zwei Tage nach dem Backtag schmeckt der Kuchen noch spitze. Dieser Schritt lässt sich super mit einem Cooking Chef erledigen. Lange Teigführung im Kühlschrank erzeugt einen komplexeren Geschmack und der Kuchen kann ohne früh aufzustehen zum Frühstück oder Brunch frisch gebacken werden.

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Zutaten

  • 500g Mehl glatt (Type 700)
  • 90g Zucker
  • 10g Vanillezucker
  • 100g Butter (Raumtemperatur)
  • 250 ml Milch (Raumtemperatur)
  • 30g Rosinen
  • 20g frischer Germ (1/2 Würfel)
  • 5g Salz
  • 1 Eidotter
  • 1 Ei
  • 2 EL Rum Schale einer halben Zitrone
  • Außerdem: Butter für die Form

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